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Dateiformat und Farbtiefe

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Die Farbtiefe gibt die Anzahl an Farben an, die in der Bilddatei gespeichert werden. Ein Bild besteht im RGB-Modus aus drei Farbkanälen, also Rot, Grün, Blau.
Eine Bilddatei mit 24 Bit Farbtiefe hat pro Kanal somit 24 Bit /3 = 8 Bit für die Speicherung einer Farbe zur Verfügung. Das sind 2 hoch 8 = 256 Farbabstufungen pro Kanal.
Eine Bilddatei mit 48 Bit Farbtiefe hat pro Kanal 48 Bit /3 = 16 Bit für die Speicherung einer Farbe zur Verfügung. Das sind 2 hoch 16 = 65.536 Farbabstufungen pro Kanal. Also 256 mal mehr Abstufungen als bei 24 Bit.

Dateien im JPG Format speichern Bilder mit 24 Bit Farbtiefe. TIFF-Dateien können Bilder mit 24 Bit oder mit 48 Bit Farbtiefe speichern. 

Der Vorteil von 48 Bit Farbtiefe ist die deutlich größere Anzahl an Farbnuancen, die damit gespeichert werden können. Feine Farb- und Helligkeitsverläufe können damit besser wiedergegeben werden. 
Voraussetzung ist natürlich, dass der Scanner die Vorlagen mit 48 Bit Farbtiefe abtasten kann. Unsere Nikon Scanner können das selbstverständlich, günstige Amateurgeräte können oft nur 24 Bit.
Es macht übrigens keinen Sinn, Scans bzw. Bilder mit ursprünglich 24 Bit Farbtiefe als Dateien mit 48 Bit Farbtiefe abzuspeichern. Es kommen dadurch keine weiteren Farbinformationen hinzu. 

Dateien im Format JPG (24 Bit) werden komprimiert gespeichert. Wir speichern sie in der höchsten Qualitätsstufe, also mit sehr geringer Kompression. Die Dateigröße beträgt je nach Auflösung bis zu 10 Megabyte (bei Mittelformat deutlich mehr). Für die meisten Anwendungsfälle ist JPG empfehlenswert. JPGs werden wegen der geringen Größe flott gelesen, sind gut online zu übertragen und können von fast jedem Mediengerät wiedergegeben werden.
Da die JPG-Dateien bei jedem Verändern der Bildinformation und anschließendem Speichern erneut komprimiert werden, sollte man dies nicht zu oft machen. Die Bildqualität würde dadurch wahrnehmbar schlechter werden. Beim Kopieren von beispielsweise einem Laufwerk auf ein anderes werden die JPGs nicht erneut komprimiert. Das können Sie also so oft machen wir Sie möchten. Falls Sie planen, die Scans selber umfangreich nachzubearbeiten, so raten wir Ihnen zu Dateiformat TIFF.  

Gegen Aufpreis speichern wir die Scans im Dateiformat TIFF. Dateien im Format TIFF 24 Bit und TIFF 48 Bit werden unkomprimiert gespeichert. Die Dateien sind daher sehr gross. 48 Bit Dateien sind doppelt so groß wie 24 Bit Dateien, Die Dateigröße beträgt je nach Auflösung bis zu 55 Megabyte bei 24 Bit und bis zu 110 Megabyte bei 48 Bit (bei Mittelformat deutlich mehr). Da die Dateien unkomprimiert sind, können Sie die Bilder beliebig oft verändern und abspeichern, ohne dass sich die Bildqualität verschlechtert.
Bei TIFF 48 Bit hat man pro Farbkanal 256 mal mehr Tonwerte als bei 24 Bit zur Verfügung. Neben der größeren Anzahl an Farbnuancen hat man zusätzlich den Vorteil, dass man damit stärkere Korrekturen an die Tonwerten des Bildes (Helligkeit, Kontrast) vornehmen kann, ohne dass die Qualität sichtbar abnimmt. 
Generell ist TIFF 48 Bit empfehlenswert, falls Sie alles aus Ihren Dias/Negativen herausholen möchten. Ebenso ist es empfehlenswert, falls Sie selber die Scans in Bezug auf die Tonwerte stärker nachbearbeiten möchten.

Für TIFF 24 Bit berechnen wir 0,02 € Aufpreis pro Scan (0,05 € bei Mittelformat).
Für TIFF 48 Bit berechnen 0,04 € Aufpreis pro Scan (0,10 € bei Mittelformat).

Häufige Fragen zum Dateiformat

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Kein Problem, fragen Sie einfach bei uns an. Wir beraten Sie gerne.